Auch in diesem Jahr fand am 6. September wieder einmal der MRRC-Helferausflug statt. All diejenigen, die beim Stadttriathlon und Silvesterlauf fleißig mit angepackt hatten, durften sich im Hochseilgarten Aschheim austoben. Wer Höhenangst hat, musste sich jedoch keineswegs Sorgen machen, denn auch Bogenschießen und Geocaching standen auf dem Tagesprogramm zur Wahl. Dabei hatte jeder die Möglichkeit, alle drei Aktivitäten einmal auszuprobieren.

Wenngleich der Tag mit einem unverhofften Regenguss begann und das Wetter mit unter 15 °C recht kühl war, fanden sich knapp 40 Leute um zehn Uhr früh auf dem Gelände ein. Hieran erkennt man schon die Attitüde des Outdoor-Sportlers: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“. Mit windfester Jacke, Trekkingschuhen und Mütze ausgerüstet tat die Kälte dem Spaß keinen Abbruch. Trotzdem herrschte allgemeine Erleichterung, dass das Wetter für Rest des Tages trocken blieb und sich am Nachmittag immer häufiger die Sonne zeigte.
Nach der herzlichen Begrüßung durch das Leiterteam des Eventparks verteilte man sich auf die verschiedenen Stationen. Mit Rat und Tat standen die Gruppenleiter den Teilnehmern zur Seite, gaben Sicherheitsanweisungen und Tipps.
 

Festgegurtet im Klettergeschirr ging es im Hochseilgarten nach ausführlicher Sicherheitseinweisung auf die rund acht Meter hohe Plattform, von der aus die vorher abgesprochenen Zweier- und Dreierteams sich an verschiedenen Parcours versuchen konnten. Auf Seilen und Holzbalken wurde balanciert, wobei besonders auf das richtige Sichern Wert zu legen war. Anschließend durfte jeder noch einmal im großen Maßstab im Klettergurt sitzend schaukeln und sich jauchzend – oder kreischend – wieder wie ein Kind fühlen. Wer mutig genug war, konnte auch auf einen mehrere Meter hohen Stamm klettern und sich gesichert von den Teamkollegen in den Abgrund stürzen.
Für die meisten war das Bogenschießen bisher unbekanntes Terrain, doch die wichtigsten Regeln zur Haltung und zum Zielen waren schnell erklärt. So häuften sich die Löcher in den Zielscheiben sowie die Jubelrufe, wenn der Pfeil ins Gelbe traf, und beim Luftballon-Abschießen und Wettschießen nach Punkten kam Enthusiasmus auf.
Beim Geocaching kamen vor allem die Entdeckungsfreudigen auf ihre Kosten, denn dabei ging es darum, mit Hilfe eines GPS-Gerätes bestimmte Wegpunkte anhand der auf einem Laufzettel angegebenen Koordinaten zu finden. Dort waren dann Fragen zu beantworten bzw. Aufgaben zu erfüllen wie z.B. „Was ist hier verboten?“ oder „Schätzt die Entfernung von hier bis zur anderen Seite des Sees.“(was ja für uns Triathleten gar keine schlechte Übung ist ;). Außerdem sollte ein Cache (Mitbringsel) gefunden werden, der in der Nähe der angegebenen Koordinate versteckt war. Der zweite Teil der Schnitzeljagd bestand aus einem kniffligen Rätsel, welches von fast allen Teams gelöst wurde. Im Punktevergleich siegte von vier Teams letztendlich das Team „Chaoten“ vor den Teams „Rasselbande“, „Yolo“ und „Pinien“.
Am späten Nachmittag saß man zum Ausklang in geselliger Runde auf der Terrasse vor der Wasserskianlage und genoss frisch gegrillte Burger und Currywurst vom Buffet.
Vor allem für die neu hinzugekommenen Vereinsmitglieder bot der Ausflug eine wunderbare Gelegenheit, andere Mitglieder in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Doch auch für langjährige Mitglieder war der Tag wunderbar geeignet, um Freunde und Trainingskameraden wiederzusehen und sich über die vergangene Saison auszutauschen. An dieser Stelle ist noch einmal ein großer Dank an Veronika anzubringen für die top Organisation, die sie sogar pflichtbewusst in ihrem Urlaub vorgenommen hatte.
Nach diesem gelungenen Event wird der Helferausflug bestimmt auch 2016 ein Anreiz sein, beim Triathlon das Flatterband oder die Starterpakete in die Hand zu nehmen.